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Archive for the 'Microsoft' Category


Windows 8.1 Upgrade – alte Dateien loswerden 0

Aktualisiert man seine Windows 8 Installation auf Windows 8.1, bleiben nach dem Upgrade ca. 2Gbyte Daten des alten Systems übrig,z.B. der Ordner C:\Windows.old. Diese kann man jedoch sehr einfach mit Bordmitteln entfernen. Dazu startet man einfach “cleanmgr.exe” als Administrator. ! Wichtig ! – Unbedingt als Administrator starten !!

 

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Nach dem Start scannt das Programm das System und bietet dann eine Bereinigungsoption, u.A. auch für die “alten” Windows-Dateien an. Läßt man dann die Bereinigung durchführen sind die Reste des “alten” Betriebssystems (Windows 8) entfernt und man kann sich über ca. 2GByte mehr freien Festplattenspeicher freuen. Der Ordner C:\Windows.old sollte nun auch verschwunden sein.

Windows 8 und Office 2013 – Skydrive Integration deaktivieren 2

Die native Installation sowie auch das Update von Windows 8 auf Windows 8.1 fordern bei der ersten Einrichtung sehr penetrant die Aktivierung eines Microsoft Accounts. Gibt man dort irgendeine E-Mail-Adresse mit einem absolut ungültigen Passwort an, wird plötzlich die Option sichtbar, “Weitermachen ohne Microsoft Konto” und schon hat man sich komplett um die SkyDrive Integration gedrückt.
Vorteil: Weder im Explorer, noch in den Libraries ist SkyDrive vorhanden.

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Wer hier seinen MS-Account angegeben hat, muss die SkyDrive-Integration leider manuell loswerden. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

via Group Policy
Local Computer Policy\Computer Configuration\Administrative Templates\Windows Components\SkyDrive
(enable all 3 settings)
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oder per Registry

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Skydrive]
“DisableLibrariesDefaultSaveToSkyDrive”=dword:00000001
“DisableMeteredNetworkFileSync”=dword:00000000
“DisableFileSync”=dword:00000001

Benutzer von Office 2013 haben auch standardmäßig die SkyDrive Integration aktiv. Auch hier gibt es Möglichkeiten, diese zu entfernen, bzw. im “Speichern”-Dialog auszublenden. Einfach eine der Office Anwendungen öffnen (z.B. Excel) und dann auf Start/Optionen klicken. Dort unter dem Menüpunkt “Speichern” folgende Einstellungen machen:
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Nun ist SkyDrive komplett aus dem “Speichern”-Dialog entfernt.

ScreenCloud – Screenshot sharing easy 0

ScreenCloud ist ein ScreenShot Utility für

  • Linux
  • Windows
  • Mac OS X

Mittlerweile ist ScreenCloud auch OpenSource und ist bei GitHub verfügbar.

Man kann damit wie gewohnt entweder den ganze Bildschirm, ein Fenster oder eine Auswahl als ScreenShot abspeichern. Als Speicherort kann man entweder die ScreenCloud benutzen (man erhält dann auch einen öffentlichen Link zum Shot) oder auf die eigenen Server hochladen. Dazu stehen mehrere Upload-Möglichkeiten bereit:

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Man kann den Speicherort über die Option “File” zum Beispiel in den “Photos”-Ordner der Dropbox legen. Das Programm ist gut gemacht und mir gefallen die Upload Features sehr gut.

Entpackt man das Programm aus dem MSI (Windows), kann es direkt ohne Installation gestartet werden, somit ist die Nutzung als Portable-App problemlos möglich. Obwohl die Windows Version auf der Homepage für Windows XP/Windows 7 gekennzeichnet ist, läuft sie auch problemlos unter Windows 8.

Outlook Web Access (OWA 2010) Spalten anzeigen 0

In der Standardansicht von Outlook Webaccess (OWA 2010) fehlen die Spalten, z.B. “Von”, “An” usw. Es gibt zwar die von Microsoft nicht unterstützte Möglichkeit Änderungen durchzuführen, doch mit einem kleinen Trick bekommt man die Spaltenansicht zurück. Man muss lediglich die “Einstellungen für Blinde und Personen mit eingeschränktem Sehvermögen” aktivieren, dann bekommt eine ähnliche Ansicht wie in den Vorgängerversionen von Outlook Web Access bereitgestellt.

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Hier ein Ausschnitt der erreichten Ansicht.

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ShowHotCorner for Server 2012 and Windows 8 0

2013-05-10 09h59 17
At work I recently started to use Server 2012 as a service platform. I am in general not a friend of the new Microsoft Metro UI but I had to deal with it. One problem I immediately run across was how to access the “Run Dialog” to quickly startup programs.

As I found out, you have to point your mouse to the bottom left corner, the so called “Hot Corner”, then right-click on it to get some of the useful administrative tools like the run dialog or an administrative CMD prompt. No big deal and easy to remember. Btw. If you are directly working on the machine Win + X brings up this menu immediately but Win+X does not work in a Remote Desktop Session.

The only problem I had using the hot corner was that I use a Remote Desktop Manager to access all the machines I maintain and I do not work in full screen all the time. When trying to access the “Hot Corner” I always moved the mouse out of the Remote Desktop Window and after about 10x doing so I thought about a solution.

At the beginning it tried it with AutoHotKey and attempted to emulate Win+X but it seems, Microsoft interrupts somehow the usage of the Windows key on the newer operating systems.
Then I created a small executable with my favourite scripting language AutoIT that does automatically move the mouse to the bottom left corner, activates the “Hot Corner” and right-clicks for me. I gave it a wonderful icon that fits very nice into the new Server 2012 UI, pinned it to the taskbar and moved it left most.

Now I can just click on this button and immediately the Win+X menu appears. As an administrator it helps me a lot to do my daily work faster.

Feel free to download this tool called “ShowHotCorner”. It comes with the source code and also pre-compiled x86/x64 versions.

Watch the video below to see the installation process and the tool in action.

Online lernen – Links April 2013 0

Khan Academy – Learn almost anything for free

Coursera – Take the world’s best courses, online, for free

Udacity – Learn. Think. Do.

Professor Messer – CompTIA A+ Training – Linux – Microsoft and more

Tipps und Tricks mit der Windows 8 Setup DVD 0

windows8commandprompt

 

Mit der Windows 8 Setup DVD lassen sich einige lustige Sachen anstellen…

Wenn man die DVD anbootet und auf dem ersten Bildschirm die Tastenkombination

SHIFT + F10

drückt, erhält man eine Eingabeaufforderung.

Wenn dieser Rechner am Netzwerk teilnehmen soll, so ist dies i.d.R. realisierbar, sofern der entspr. Treiber auf der Windows 8 DVD enthalten ist.

Meine Tests habe ich in einer VM (Virtualbox mit E1000 Netzwerkkarte) durchgeführt.

Mit folgendem Befehl kann man den Netzwerk-Stack hochfahren:

wpeutil InitializeNetwork

Mit obigem Befehl wird die Netzwerkkomponenten inkl. Treiber gestartet und ein zufälliger Computername vergeben. Der Rechner kann danach z.B. auch Netzlaufwerke verbinden!

Mit folgendem Befehl kann man TCP/IP, NetBIOS und Microsoft Client für Windows PE installieren. (wird vmtl. auch durch vorherigen Befehl schon erledigt.)

netcfg -winpe

Mit folgendem Befehl kann man die Windows Firewall ein- bzw. ausschalten

wpeutil EnableFirewall

wpeutil DisableFirewall
Mit folgendem Befehl kann man das System Restore Tool aufrufen und evtl. vorhandene Restorepunkte einer unter C:\Windows befindlichen Windows Installation wiederherstellen. (Sollte auch mit anderen Windows Versionen die mit ihrem entspr. WinPE angebootet wurden möglich sein)

rstrui /offline:C:\WINDOWS

Mit folgendem Befehl kann ein System-Image-Backup des Computers wiederhergestellt werden (GUI), desweiteren können über “Advanced” Gerätetreiber nachinstalliert werden! Vor allem das Feature zum Nachinstallieren von Treibern kann sehr nützlich sein, wenn einem noch Storage, Netzwerk oder andere Treiber fehlen um voll auf das System zuzugreifen. Man benötigt lediglich eine INF-Datei (*.inf).

bmrui.exe

Mit folgendem Befehl kann man den Zustand der Festplatten anzeigen und eine Überprüfung beim nächsten Boot auslösen.

chkntfs.exe

Mit folgendem Befehl kann man Pakete in Windows Images (*.wim) anzeigen, installeren, deinstallieren, konfiguriren und aktualisieren.

dism.exe

Mit folgendem Befehl kann man einen Treiber laden und installeren (*.inf)

drvload.exe

Mit folgendem Befehl kann man sog. “Filter driver” laden und entladen

fltmc.exe

Mit folgendem Befehl kann man die Bitlocker Verschlüsselung konfigurieren.

manage-bde.exe

Mit folgendem Befehl kann man einen “Volume Mount Point” erstellen, löschen oder anzeigen.

mountvol.exe

Mit folgendem Befehl können sog. “Multicast Router” abgefragt werden um deren Schnittstellen und Nachbarn zu erfahren.

mrinfo.exe

Mit folgendem Befehl kann eine “System repair disc” erzeugt werden (CD/DVD-Brenner muss vorhanden sein)

recdisc.exe

Mit folgendem Befehl lässt sich eine einzelne beschädigte Datei Sektor für Sektor von Platte lesen (soweit noch möglich).

recover.exe

Mit folgendem Befehl lassen sich sog. “CIM Provider” beim System registrieren.

Register-CimProvider.exe

Mit folgenem Befehl lässt u.U. ein beschädigtes Bitlocker-versclüsseltes Laufwerk reparieren.

repair-bde.exe

Mit folgendem Befehl kann man alle Versionen einer Datei auf einem ganzen Laufwerk durch eine einzelne neue Kopie ersetzen, sehr gut geeignet, wenn sich z.B. eine Datei “phone.cli” ca. 1000x auf der Festplatte befindet. Es reicht aus folgenden Befehl abzusetzen umd alle vorhanden Versionen auf C:\ mit der Version von D:\phone.cli zu ersetzen.

replace d:\phone.cli C: /s

Mit folgendem Befehl kann man das Betriebssystem, Laufwerke, Dateien, Ordner und Programme sichern und wiederherstellen.

wbadmin.exe

Mit folgendem Befehl kann man eine komplette Betriebssysteminstallation von Festplatte (inkl. aller installierten Programme und Konfigurationseinstellungen) als Installations-Image abspeichern. Vorher sollte für das entsprechende Laufwerk ein “Sysprep” durchgeführt worden sein.

wdscapture.exe

Ich habe hier nur die für mich sinnvollen Befehle aufgelistet, es gibt noch weit mehr…

Install Windows Server 2008 R2 to a different drive letter than C: 2

This blog entry will show how to to a native install of Windows Server 2008 R2 to a different driveletter with a minimum effort. You only need a thumbdrive, a text-editor and a Windows Server 2008 R2 DVD (it should also work with Windows 7).

On your thumbdrive (USB-Stick) create a file named “AutoUnattended.xml” with the following content:

<!–?xml version=”1.0″ encoding=”utf-8″?–>
<unattend xmlns=”urn:schemas-microsoft-com:unattend”>
<settings pass=”windowsPE”>
<component name=”Microsoft-Windows-Setup” processorarchitecture=”amd64″ publickeytoken=”31bf3856ad364e35″ language=”neutral” versionscope=”nonSxS” xmlns:wcm=”http://schemas.microsoft.com/WMIConfig/2002/State” xmlns:xsi=”http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance”>
<diskconfiguration>
<willshowui>OnError</willshowui>
<disk wcm:action=”add”>
<createpartitions>
<createpartition wcm:action=”add”>
<order>1</order>
<size>500</size>
<type>Primary</type>
</createpartition>
<createpartition wcm:action=”add”>
<extend>true</extend>
<order>2</order>
<type>Primary</type>
</createpartition>
</createpartitions>
<modifypartitions>
<modifypartition wcm:action=”add”>
<active>true</active>
<format>NTFS</format>
<label>System Reserved</label>
<order>1</order>
<partitionid>1</partitionid>
</modifypartition>
<modifypartition wcm:action=”add”>
<format>NTFS</format>
<label>SYSTEM</label>
<letter>M</letter>
<order>2</order>
<partitionid>2</partitionid>
</modifypartition>
</modifypartitions>
<diskid>0</diskid>
<willwipedisk>true</willwipedisk>
</disk>
</diskconfiguration>
<imageinstall>
<osimage>
<installto>
<diskid>0</diskid>
<partitionid>2</partitionid>
</installto>
<willshowui>OnError</willshowui>
</osimage>
</imageinstall>
<userdata>
<accepteula>true</accepteula>
</userdata>
</component>
</settings>
</unattend>

You can download the file here
Make sure, you change the line

  <letter>M</letter>

to your needs, where M is the drive letter you want to assign to the system partition. Save the file and attach the thumbdrive to the target computer.

Insert the Windows Server 2008 R2 DVD in the target computer and boot into setup.

At the first screen press Shift + F10 to open a command prompt

Determine which drive letter your thumbdrive has using diskpart.

Copy the file AutoUnattended.xml from your thumbdrive to RamDisk and start a second instance of setup.exe that will use our AutoUnattended.xml file.

.\setup.exe /unattend:X:\Sources\AutoUnattended.xml

A new instance of setup.exe will start using our custom installation file.

Continue with the setup as usual.

After setup is complete you can see the result. Windows is installed on drive M: . My thumbdrive uses the next available driveletter which is C: and the DVD is on the next free one which is D:.
Mission accomplished – Congratulations!

Why are we doing this? – Well, if you setup a Remote Desktop Services presenting Seamless RemoteApps it is very convenient for your users to have their local drived mapped with the same driveletters. If the operating system is on M: the local drives you bring into the Remote Desktop session start enumerating at C: . I know that there is a better way doing this with the “Windows Automated Installation Kit (AIK)” but I didn’t want to install that big software and mess arround with .wim images.

If you find this entry useful, feel free to write a comment.

Fehlender Schlüssel HKCU\Software\Classes – ACCESS DENIED 0

Ich hatte das Problem, dass bei einem Windows 7 System der Schlüssel “HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes” nicht zugänglich war. Aufgefallen ist das aber erst bei der Installation eines neuen Programms. Da ich wegen der Fehleranalyse sowieso schon den Process Monitor von Sysinternals angeworfen hatte, dache ich mir, das Problem wirst du jetzt lösen.

Zunächst aber ein paar Hintergrundinformationen:

“HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes” ist kein Registry-Schlüssel sondern ein Registry-Link, der beim Anmelden des Benutzers durch die “Winlogon.exe” erzeugt wird. Das kann man ganz leicht nachprüfen, da sich in der Datei “ntuser.dat” (ruhig mal von einem anderen Account aus als Hive laden) dieser Schlüssel nicht befindet.

Der Registry Link “HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes” zeigt eigentlich auf “HKEY_USERS\<user-SID>_Classes”. “HKEY_USERS\<user-SID>_Classes” wiederum kommt aus der Datei “%userprofile%\AppData\Local\Microsoft\Windows\UsrClass.dat”.

Nun also zurück zu meinem Problem:
Bei meinem Benutzeraccount fehlten sämtliche Unterschlüssel von “HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes”. Der Schlüssel “HKEY_USERS\<user-SID>_Classes” für diesen Benutzer war aber vorhanden und konnte mit einem administrativen Account eingesehen werden.

Ich vermutete ein Rechte-Problem und habe (während ich mit Process Monitor die Registry auf ACCESS_DENIED prüfte) einfach mal im Schlüssel “HKEY_USERS\<user-SID>_Classes” versucht, die Berechtigungen komplett durchzuvererben.

Tatsächlich spuckte der Process Monitor bei einigen Schlüsseln einen “ACCESS_DENIED”-Fehler aus. In meinem Fall waren es einige Schlüssel unterhalb von “HKEY_USERS\<user-SID>_Classes\VirtualStore\MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node”.

Für die betroffenen Schlüssel musste ich zunächst den Besitz übernehmen und dann die Rechte abändern. Zum Schluss lief dann die Rechtevererbung ohne Fehler durch und der Process Monitor zeigte auch keine Probleme mehr an.

Zusätzlich habe ich noch überprüft, ob der Benutzer überhaupt Schreibrechte für die Datei “%userprofile%\AppData\Local\Microsoft\Windows\UsrClass.dat” hat, das war der Fall.

Nachdem ich den Benutzer abgemeldet und neu angemeldet hatte, waren wieder alle Unterschlüssel unter “HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes” vorhanden.

Ich vermute das Problem kam dadurch, dass jemand eine etwas betagte Software als Domänen-Administrator installiert hatte. Ich bin froh, dass es jetzt funktioniert.

Dieser Artikel hat mich auf die richtige Spur geführt, deswegen möchte ich ihn hier auch nochmal erwähnen:
Troubleshooting the Missing Classes Root Key…

Lenovo S205 DOS mit Windows 7 upgraden und Lenovo OneKey Recovery ermöglichen 0

In dieser Anleitung möchte ich kurz beschreiben, wie ich auf einem Lenovo S205 (279,00 Euro), welcher mit DOS ausgeliefert wurde, ein Windows 7 Home Premium 32Bit installiert und sämtliche Funktionalitäten (inkl. OneKey Recovery) wie beim gleichen Modell mit Windows 7 (S205 M63D8GE) aktiviert habe.

Die wichtigste Vorbereitung ist bevor man Änderungen vornimmt, die komplette Festplatte mit einem Imaging-Tool (in meinem Fall Acronis TrueImage) zu sichern. Ich empfehle auf ein Netzlaufwerk zu sichern, dann dauert das ganze nicht länger als 10 Minuten. Dieses Image heben wir uns gut auf! Ich habe vom S205 auf ein Samba-Share gesichert und eine Datei mit einer Größe von 3.5GByte erhalten. Wichtig für uns ist später die im Backup enthaltene OneKey Recovery Partition (Partitionstyp 12).

Als Nächstes habe ich ein USB-CD-ROM-Laufwerk angesteckt und per F12-Bootmenü von diesem eine Windows 7 Home Premium Deutsch DVD angebootet. Ich habe das Setup bis zur Auswahl der Partition auf die installiert werden soll durchgeführt und bin dann mit Shift+F10 in eine CMD-Shell gewechselt. Dort habe ich dann das Partitionslayout verändert. (Pech, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, deshalb versuche ich hier eine Lösung zu beschreiben die immer funktionieren sollte).

Es sollte klappen, wenn man alle Partitionen löscht und dann die gesamte Festplatte für die Installation von Windows 7 bereitstellt. Dann erst mal Standardsetup von Windows 7 durchführen und die gesamten Treiber und so weiter installieren.

Wenn das System sauber läuft, müssen wir die Partitionierung so verändern, dass das Partitionslayout wie folgt aussieht.

  System-reserviert 100 MB NTFS
  C: 252,91 GB NTFS
  D: 29,00 GB NTFS
  REST FREI

Ich habe also einfach die Systempartition um ca. 45GByte verkleinert und dann dahinter aus diesen 45GByte das Laufwerk D: erzeugt und mit NTFS formatiert. Das Label “LENOVO” habe ich manuell gesetzt.

Nun müssen wir den restlichen Platz (ca. 16,08 GByte) nocht als OEM-Partition einrichten. Dazu booten wir wieder in unser Disk-Imaging-Tool (z.B. Acronis) und stellen manuell nur die OEM-Partition wieder her und zwar so, dass sie den kompletten Platz von 16,08 GByte also den restlichen freien Festplattenplatz am Ende der Festplatte einnimmt. Das ist mit Acronis Disk Image im manuellen Modus problemlos möglich.

Als Ergebnis sollten wir nun folgendes Partitionslayout erhalten:

Wichtig ist der Type der 16Gbyte Partition, dieser muss als “OEM-Partition = Type 0x12″ angezeigt werden.

Nun machen wir einen Test. Wenn wir das Gerät ausschalten und anstatt dem Einschalter (links) mit einem spitzen Gegenstand den Recovery-Button (rechts) drücken, sollte das Gerät in die Recovery-Partition booten und uns die Möglichkeit für eine Systemwiederherstellung geben. Diese funktioniert jedoch noch nicht, da wir noch keine Systemsicherung durchgeführt haben, also beenden wir das Programm zunächst einmal hier.

Jetzt starten wir wieder Windows und installieren (falls noch nicht geschehen) “Lenovo OneKey Recovery”. Danach erstellen wir mit OneKey Recovery eine Systemsicherung (diese wird dann im versteckten Ordner “D:\Lenovo\OneKey App\OneKey Recovery” erstellt und steht dann eben auch zur Verfügung, wenn wir in die System-Recovery-Partition booten.

Ich empfehle nun noch unter Windows mit OneKey Recovery 7.0 Wiederherstellungsdiscs zu erstellen. Mit diesen Discs kann man später das System (inklusive aller Partitionen) wieder auf den jetzt erzeugten Zustand zurücksetzen. – Voila!

Was man nicht hinbekommt ist der EFI-Boot und die Systemoptimierung für schnelleres Booten, da Lenovo hierfür ein speziell modifiziertes Windows mit EFI-Boot und ein geändertes BIOS verwendet, aber ganz ehrlich, das kann ich verschmerzen.

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