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Archive for the 'Virtualisierung' Category


VirtualBox VRDP Verbindung klappt nicht 0

Ich bin hier unter Windows 7 Professional (64bit) auf ein kleines Problem gestoßen und zwar habe ich hier mit VirtualBox eine virtuelle Maschine am Laufen, die per NAT ans Netzwerk angeschlossen ist. Ich habe das VRDP aktiviert und  den Port 3390 gewählt, damit sich VRDP nicht mit meinem lokalen Port 3389 in die Haare kommt.

Trotz dieser Vorkehrungen konnte ich von der physikalischen Maschine (Win7) nicht per RDP in die virtuelle Maschine verbinden (127.0.0.1). Windows 7 bringt dabei immer die Fehlermeldung, dass man bereits eine Verbindung hätte: “Your computer could not connect to another console session on the remote computer because you already have a console session in progress.”

Da ich die Netzwerkkarte der virtuellen Maschine im sogenannten “NAT-Modus” betreibe, dachte ich eine Verbindung auf 127.0.0.1 auf Port 3390 sollte klappen, weit gefehlt. Windows 7 bemerkt, dass man eine RDP-Verbindung auf den eigenen Rechner machen möchte und bricht mit obiger Fehlermeldung ab. – Was kann man tun?

Die Lösung ist ganz einfach, man benutzt anstatt der Adresse 127.0.0.1 (localhost) einfach die Adresse 127.0.0.2 und schon klappts. Endlich wieder saubere RDP-Verbindungen in die virtuellen Maschinen aufbauen!

open-vm-tools unter Debian Squeeze installieren 0

Ich hatte mit der aktuellsten VMware Workstation für Windows Probleme die mitgelieferten VMware Tools unter Debian Squeeze zu installieren (Fehler: gcc und kernel header nicht gefunden) und habe mich kurzerhand entschlossen, die open-vm-tools zu installieren und so gehts:

Zunächst muss in der Datei /etc/apt/sources.list das “contrib” Archiv hinzugefügt werden, dazu fügt man einfach
den Text “contrib” an das Ende der entsprechenden Zeilen an:

  deb http://ftp.de.debian.org/debian/ squeeze main contrib
  deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ squeeze main contrib

Durch

  apt-get update

wird die Liste der Software aktualisiert und wir können nun mit

  apt-get install open-vm-tools

die open-vm-tools installieren.

Es kann ggf. zu folgendem Fehler kommen:

  Loading open-vm-tools modules: vmhgfsFATAL: Module vmhgfs not found.
   vmmemctlFATAL: Module vmmemctl not found.
   vmsyncFATAL: Module vmsync not found.

Das ist kein großes Problem, da wir noch einige Kernel-Module installieren müssen. Dies wird automatisch
durch die Eingabe von

  module-assistant auto-install open-vm -i

erledigt.

Sicherheitshalber einmal rebooten.

Wer grafische Tools braucht, z.B. weil er einen X-Server installiert hat, der sollte zusätzlich die GUI-Tools
mit

  apt-get install open-vm-toolbox

installieren.

ftpput ftpget für ESXi 5 1

Wer schon mal ein paar größere vmdk-Dateien von seinem ESXi Server wegkopieren musste hat bestimmt schon herausgefunden, dass es am schnellsten per FTP geht, da hier der Kompressions- und Verschlüsselungsoverhead wegfällt und die schnellstmögliche Übertragungsrate zustande kommt.

Im Internet gibt es diverse Anleitungen wie man mit den Befehlen ftpget und ftpput unter ESXi 4 Dateien transferiert. Leider fehlen diese Befehle in der busybox des ESXi 5 gänzlich. Was tun?

Ganz einfach. Wie hier beschrieben braucht man nur ein CentOS 5.5 64bit, welches man hier als fertige VM erhält und ein paar Befehle.

  1. Per SSH auf die CentOS 5.5 VM verbinden und als root anmelden
  2. mit yum update und yum upgrade das System aktualisieren
  3. mit yum install -y gcc flex bison texinfo ncurses-devel libselinux-devel.x86_64 pam-devel.x86_64
    ein paar zusätzliche Pakete installieren
  4. mit mkdir /root/compile einen Arbeitsordner anlegen
  5. mit cd /root/compile in den Ordner wechseln
  6. busybox mit wget “http://busybox.net/downloads/busybox-1.19.2.tar.bz2″ herunterladen
  7. mit tar xjvf busybox-1.19.2.tar.bz2 entpacken
  8. in den Ordner wechseln cd /root/compile/busybox-1.19.2
  9. busybox konfigurieren mit make defconfig
  10. busybox bauen mit make
  11. Nun haben wir eine fertige ./busybox

Wir können nun diese busybox z.B. als busybox2 auf unseren ESXi 5 Server in den Ordner /bin kopieren und mit chmod +x /bin/busybox2 ausführbar machen.

Will man nun Befehle, wie z.B. den ftpget oder ftpput aufrufen, so kann man das mit

busybox2 ftpget
busybox2 ftpput

erledigen oder man generiert sich 2 Softlinks

ln -s /bin/busybox2 /bin/ftpget
ln -s /bin/busybox2 /bin/ftpput

und kann die Befehle nun direkt aufrufen.

Das wars schon.

VMware Workstation 8 – tolle neue Features 0


Soeben wurde VMware Workstation 8 veröffentlicht und zwar mit mehreren tollen, neuen Features.

Fernzugriff
Die wohl größte Neuerung. Workstation 8 kann VMs mit anderern Workstation 8 Clients teilen. Man kann z.B. eine VM auf einem PC im Kämmerlein laufen lassen und dann mit Workstation 8 auf diese VM per Netzwerk zugreifen, dabei erfolgt die Verarbeitung komplett auf dem entfernten Rechner. Der Start der virtuellen Maschine lässt sich dabei automatisieren, sodass es nicht notwendig ist, VMware Workstation zu starten. Unter Linux ist nicht einmal ein X Server notwendig!

Außerdem ist es möglich eine Verbindung zu ESXi/vSphere Servern zu verbinden. – Zum Verbinden auf VMs ist kein VSphere Client mehr notwendig! – Eine große Freude für die Linux Administratoren!

VM konvertieren und hochladen
Eine lokale VM kann direkt per Drag & Drop auf einen ESXi/vSphere Server verschoben werden. Die VM wird dabei automatisch konvertiert und hochgeladen. Es ist nun ganz einfach lokal eine VM aufzusetzen und zu testen und dann auf einen Server zu bringen.

Teams wurden abgeschafft
Das Teams-Feature war ursprünglich dazu gedacht, gruppierte virtuelle Maschinen in einer Art Miniaturansicht darzustellen und einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Des weiteren war eine Art Privates-Netzwerk-Feature integriert und jede Netzwerkkarte konnte Paketverluste simulieren. Leider ging das alles nur mit “speziellen VMs”. – Kurz und knapp: Jede virtuelle Netzwerkkarte kann nun Paketverluste simulieren und alle VMs die irgendwie in Ordnern oder anders gruppiert sind, können nun mit Live-Miniaturansichten überwacht werden.

Verbesserungen beim Inventar
Es gibt nun ein Suchfeld und man kann somit VMs nach bestimmten Kriterien suchen, z.B. nach Beschreibung, Powerstatus, Name usw. Außerdem wurden die Favoriten überarbeitet. Es ist jetzt nicht mehre jede VM in der Seitenleiste ein “Favorit”, sondern nun werden in der Seitenleiste alle aktuellen lokalen VMs gelistet. Diese wiederum können als Favoriten markiert werden und dann z.B. bei der Suche gefunden werden.

Verbesserungen der Oberfläche
Alle Menüs sind kleiner und besser organisiert. Die Übersichtsseiten sind aufgeräumter und zeigen die wichtigsten Dinge die sofort interessieren.

Verbesserungen der virtuellen Hardware
Hier wurde u.a. am Mehrmonitorbetrieb und Unitiy-Mode optimiert. Man kann nun einen Beamer ans Laptop anschließen ohne die virtuelle Maschine neu starten zu müssen. Virtuelle Maschinen unterstützen nun bis zu 64Gb Arbeitsspeicher (wenn das Hostsystem mehr als 64Gb hat). Für Gastsysteme mit den Betriebssystemen Windows Vista, Windows 7, Windows 2008 und Windows 2008 R2 wird nun ein virtuelles HD Audio Gerät vom Typ “RealTek ALC888″ bereitgestellt. USB 3.0 gibt es nun für Linux Gastsysteme ab Kernel Version 2.6.35 indem man die Zeile usb_xhci.present = "true"  im .vmx file hinzufügt. Da Windows noch keinen generischen xHCI Treiber hat, funktioniert dieses Feature noch nicht unter Windows Gästen. Bluetooth Geräte können nun mit Windows Gastsystemen gemeinsam genutzt werden und sogar mit dem Gastsystem gepaart werden (nicht nutzen für Audio Geräte, Tastaturen und Mäuse). Bei den virtuellen Prozessoren können nun die Features Virtual VT-X/EPT und AMD-V/RVI aktiviert werden. Es ist jetzt auch möglich, 64-bit Gastsysteme unter vSphere innerhalb VMware Workstation laufen zu lassen.

Weitere Verbesserungen und Änderungen kann man in den offiziellen Release Notes nachlesen.

Dieser Artikel wurde inspiriert von: “A Proud Moment: VMware Workstation 8″

VMware Remote Console does not open – An unexplained error occured 1


[Click here for english version].
Heute hatte ich eine interessante Fehlermeldung beim Öffnen einer VMware Remote Console über die VMware Infrastructure Web Access Homepage. Immer wenn ich versucht habe die Remote Console zu öffnen, erhielt ich folgende Fehlermeldung:

Error opening the remote virtual machine 192.168.178.253:8333\16:
An unexplained error occured.

Zunächst wurde vermutet, dass es am Betriebssystem (Server 2008 R2), den Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers (Enhanced Security Configuration on) bzw. an der Installation des “VMware Remote Console Plugins” liegt – Fehlanzeige.

Ich mache es kurz, das Problem tritt immer dann auf, wenn auf dem Rechner, auf dem man den Browser und somit auch das “VMware Remote Console Plugin” startet keine DNS-Server in den TCP/IP-Einstellungen konfiguriert ist (z.B. bei einem Testsystem). Also DNS-Server eintragen (zur Not geht auch 127.0.0.1) und schon klappt das Öffnen der Remote Console problemlos.

TurnKey Linux Virtual Appliance Library 0

Heute hat mich ein Arbeitskollege auf die Seite http://www.turnkeylinux.org/ verwiesen. Dort gibt es jede Menge fertige Appliances (vorkonfigurierte virtuelle Maschinen) zum Herunterladen. Mit diesen Appliances ist es z.B. in wenigen Augenblicken möglich eine

  • LAMP Stack Appliance
  • Drupal 6 Appliance
  • Joomla Appliance
  • WordPress Appliance
  • File Server Appliance
  • Domain Controller Appliance
  • Torrent Server Appliance
  • Redmine Appliance
  • OTRS Appliance
  • uvm.

aufzusetzen. Man erspart sich dadurch viel Arbeit. Die Appliances basieren auf Ubuntu 8.04.4 und bieten somit Long Term Support und sind 100% Open Source.

Offline Virtual Machine Servicing Tool 2.1 0

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Fan der Microsoft(r) Virtualisierungslösungen, jedoch möchte ich einen Hinweis auf das “Offline Virtual Machine Servicing Tool V2.1″ geben. Dieses Paket beinhaltet Tools und Anleitungen, mit denen IT-Profis virtuelle Maschinen offline aktualisieren können. Das Paket gibt es auf dieser Seite zum Download: Offline Virtual Maschine Servicing Tool 2.1

VMWare Unity 0

Habe gerade eben die neueste VMWare Workstation (6.5.0) unter Windows Vista getestet und bin wie immer begeistert. Nun ist endlich “Unity” eingebaut (ähnlich wie Parallesl Coherence) und es ist nun schön möglich, seamless Applikationen aus dem Guest in den Host zu integrieren.

Was jetzt auch drin ist (war in der Beta schon vorhanden aber nicht in der letzten Stable), das Importieren von Acronis Backup Images direkt als Virtuelle Maschine. 

Ich habe dann noch ein wenig herumgespielt und spiele immer noch. Wenn ich noch was interessantes entdecke, wird es ggf. hier gepostet. Interessant wird auch inwiefern die DirectX Unterstützung jetzt funktioniert.

Tiny remote control for DOS 1

TinyClient in action

Ein Arbeitskollege benötigte unbedingt eine simple Remote-Control Lösung für DOS welche nicht viel Speicher verbraucht. Nachdem die Suche nach einem Telnet-Daemon für DOS ohne Erfolg war, stieß ich auf das nette Tool “Tiny Remote Control for DOS”.

Es besteht aus einem Host (Server) für den Novell-Stack oder PCTCP-Stack. Man bindet also zunächst den Host in die entsprechende DOS Konfiguration ein und startet dann den Client, welcher eine Java-Applikation ist. – Voila schon kann man sein entferntes DOS-System fernsteuern.

Das Programm arbeitet über UDP und ist sehr performant. Der Autor hat sich extrem viel Arbeit für den Client gemacht. Er hat aus einer alten Grafikkarte die Schriftarten- und Font-Tabelle extrahiert, damit das Abbild des Hosts wirklich 1:1 dargestellt werden konnte.

Wer das Programm schnell mal testen will, der kann sich einfach ein fertiges Floppy-Image für Virtual-PC von der Homepage herunterladen, damit kann man sofort einen funktionsfähigen Host starten, der per DHCP eine IP-Adresse bezieht. Dann noch schnell auf einem Java-GUI kompatiblen System ein “java -jar TinyClient.jar [ip.of.the.host] [passwort]” und schon gehts los.

Da ich Virtual-PC nicht verwende, habe ich das Floppy Image mit dem Treiber für VMWare angepasst und alles lief ebenfalls einwandfrei.

Link: Tiny remote control for DOS

EasyVMX – Erzeugen von virtuellen Maschinen für VMware Player 1

EasyVMX ist eine Website, mit der einfach und problemlos komplette virtuelle Maschinen zur Benutzung mit dem kostenlosen VMware Player erzeugt werden können.

Es gibt solche Webseiten und Tools zum Erstellen von vmx-files ja zu hauf, aber diese Lösung ist wirklich extrem easy!

Genial! – Wenn man mit der Konfiguration per WebInterface fertig ist, kann man ein Zip downloaden, welches eine komplette, sofort lauffähige VM enthält. Die selbstvergrößernden virtuellen Festplatten sind ebenfalls bereits enthalten.

Links
http://www.vmware.com/products/player
http://easyvmx.com

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