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Archive for the 'Cloud' Category


Abspeichern des Passworts für WebDAV Laufwerk nicht möglich 0


Problem:
Unter Windows kann man neuerdings auch Netzlaufwerke zu WebDAV-Freigaben verbinden. Bei der Verbindung wird man nach dem entsprechenden Passwort gefragt und kann das Passwort auch im Verbindungsdialog zum Abspeichern anhaken. Leider funktioniert das Ganze aber anscheinend nicht und man muss beim Wiederverbinden das Passwort jedes Mal neu eingeben.
Wenn man aber im zentralen Passwortmanager nachsieht, ist das Passwort vorhanden, die Ursache muss also woanders liegen, da das Problem nur auftritt, bei WebDAV-Servern, die sich außerhalb des lokalen Netzwerks, also z.B. im Internet befinden.
Ich habe zunächst ein wenig mit dem Process Monitor mitgesnifft und bin bis zum Dienst “WebClient” und dem (bei mir nicht vorhandenen Schlüssel “AuthForwardServerList” gekommen, hab dann aber durch googlen einen Microsoft Artiekl gefunden. Micrsoft KB 943280 You are prompted to enter your credentials when you access a FQDN site from a computer that is running Windows Vista or Windows 7 and has no proxy configured.

Kurz zusammengefasst lautet die Lösung folgendermaßen:

  1. Den Registry Editor (regedit) als Administrator starten
  2. Folgenden Schlüssel aufrufen “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\WebClient\Parameters”
  3. Neuen Multi-String-Wert mit dem Namen “AuthForwardServerList” anlegen.
  4. Im neu erstellten Schlüssel können nun die externen Adressen eingetragen werden.

Windows nimmt sobald die URL einen “.” im Servernamen enthält, dass dieser außerhalb des lokalen Netzwerks liegt und “darf” nach außen keine Zugangsdaten verschicken. Mit obigem Eintrag funktioniert das Ganze problemlos. Ich rate aber nur “https”-Links einzutragen und keinesfalls Wildcards (*) im Domain-Namen zu verwenden um zu verhindern, dass Passwörter im Klartext ins Internet geschickt werden.

Telekom bietet 25GByte Cloudstorage – auch für Nichtkunden 0

Die Telekom bietet (auch Nichtkunden) 25GByte Cloudstorage an.
Demnächst sollen auch NAS-Geräte (z.B. von LG) erscheinen, die automatisch mit der Telekom-Cloud synchronisieren können.

In ihrem TV-Spot erklärt die Telekom noch einiges dazu:

Der TelekomCloud TV Spot „Zeitreise”

via stadt-bremerhaven.de

FTPbox – Your files boxed 0


Filesync-Tools wie z.B. Dropbox sind praktisch, oft aber traut man dem Anbieter nicht über den Weg. Warum also so etwas nicht selber nachbauen?
Mit einem eigenen FTP-Server und dem Open-Source-Programm FTPbox ist das kein Problem.

Nach dem Start des Programms muss man nur die Zugangsdaten zum FTP-Server eingeben und einstellen, welcher lokale Ordner synchron gehalten werden soll.

Ein großer Nachteil von FTPbox ist, dass es derzeit nur unter Windows funktioniert und das .NET Framework 4 benötigt.

Ich wollte es hier trotzdem mal erwähnt haben, da man gelegentlich ja mal schnell eine Lösung aus dem Ärmel schütteln muss.

ADrive – kostenloser 50GB Online-Speicher 1


Gleich vorneweg, der kostenlose “Storage Plan” von ADrive ist unverschlüsselt und bietet nicht mal SSL-Verschlüsselung, aber man erhält 50GB Online-Speicher gratis. ADrive ist also bestens geeignet, nicht geheime Dokumente mit anderen Benutzern zu teilen, sonst nichts.

Natürlich kann man mit TrueCrypt oder LockNote verschlüsselte Drives und Textdateien anlegen, aber man hat eben wieder den entsprechenden Mehraufwand.

Alternativ kann man natürlich auch die kostenpflichtigen Angebote von ADrive nutzen, diese enthalten dann z.B. auch:FTP-Zugang

  • File History Recovery
  • ADrive Desktop for Windows, Mac & Linux
  • SSL Verschlüsselung
  • WebDAV Zugriff
  • Mehrere gleichzeitige Sessions
  • 24/7 Support
  • keine Werbung

Mehr dazu auf der Übersichtsseite von ADrive.

Dropbox Uploader für die Windows Shell – cmd.exe 0


Kürzlich musste ich auf der Kommandozeile (unter Windows) etwas in eine Dropbox laden. Ich fand jedoch nur ein BASH-Skript (Linux) von Andrea Fabrizi im Dropbox Wiki. Also musste ich mir selbst was schreiben. Einige Tage später hatte ich es geschafft, eine Batch-Datei zu basteln, die unter Zuhilfename einiger freier Tools (curl.exe|grep.exe|sed.exe|tr.exe|libeay32.dll|libiconv2.dll|libintl3.dll|libssl32.dll|pcre3.dll|regex2.dll) in der Lage ist einen Dropbox Upload aus einer cmd.exe heraus zu tätigen.

Ich habe das Skript im Dropbox Addon Wiki veröffentlicht, ihr könnt hier die Details nachlesen.

wuala – Gute Dropbox Alternative 0


Wuala ist der sichere Online-Speicher aus der Schweiz, der alle Anforderungen an die professionelle Datenspeicherung deckt. Benutzer können ein automatisches Backup erstellen, Dateien synchronisieren, speichern, teilen und von überall darauf zugreifen. Wuala bietet ein einzigartiges Sicherheitskonzept, das sich klar von anderen Online-Speicher-Anbietern unterscheidet. Alle Dateien werden direkt auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt und das Kennwort wird nicht übertragen. Ohne Berechtigung kann niemand – nicht einmal Wuala/LaCie als Anbieter – auf die Dateien der Benutzer zugreifen. Zusätzlich stehen Wuala’s Rechenzentren ausschliesslich in Europa (Schweiz, Deutschland, Frankreich). Wuala’s Technologie wurde an der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) in der Schweiz entwickelt. Wuala wird von der LaCie AG in Zürich entwickelt und betrieben.

Supportete Plattformen sind

  • Windows
  • Linux
  • Mac
  • Android
  • iOS

Ich konnte Wuala Version für Windows und Linux testen. Sehr gefallen hat mir die Backup-Funktion. Hier kommt Wuala auch als Ersatz für Carbonite oder Jungledisk in Frage. Für Linux gibt es auch gleich eine passende wualacmd, welche bei mir problemlos auf einem headless Ubuntu Server (64bit) lief.

Man startet standardmäßig mit 1Gb Speicherplatz. Mit diesem Link, bzw. dem Code JK5NJCBA46PAFMJG3FPM könnt ihr euch ein weiteres Gigabyte sichern. Man findet auch diverse Promotion Codes im Internet, mit denen man den Platz schnell auf über 15Gb aufgebohrt hat, allerdings in der Regel nur für 1 Jahr. Die Kauf-Variante liegt preislich ähnlich wie Dropbox bei ca. 99$/Jahr für 100Gb und ist also auch als Backup für die Familienfotos geeignet. Der absolute Unterschied zu anderen Anbietern wie Dropbox ist eben die Verschlüsselung. Der Anbieter kann meine Daten nicht lesen und das ist mir etwas wert! Das ermöglicht dann auch ein weiteres Modell zur Platzerweiterung. Man kann (vorausgesetzt der eigene Rechner ist ca. 4h täglich online) einen Teil seiner Platte zum Speichern für andere freigeben, erhält dafür aber mehr eigenen Speicher bei Wuala.

Ich habe Steve Gibson mal einen Link zu Wuala getwittert, vielleicht wirft er in einer seiner nächsten Sendungen mal einen Blick darauf.

Mehr Info zur Technik gibts auf der Technologieseite von Wuala.

Hier noch ein kleines Video über die Sicherheit von Wuala

Security and Privacy

OnGuardOnline – Amerikanische Website zur Computersicherheit 2

Die Amerikaner machen es uns vor. Sie haben mit der Website onguardonline.gov ein tolles Portal geschaffen, wenn es um die Themen “Internetbetrug”, “Computesicherheit” und “Schutz von persönlichen Daten” geht. Die Webseite ist toll gegliedert und bietet zu jedem Thema Videos, Anleitungen und jede Menge Material zum Herunterladen.
Zu einigen wichtigen Punkten gibt es auch kleine Spiele. Es gibt auch speziell auf Teenager abgestimmte Dokumente, die Eltern nutzen können, um ihren Kindern “Computersicherheit” als Thema näher zu bringen.

Leider ist die Seite nur in Englisch und Spanisch verfügbar, jedoch ist der Inhalt absolut Spitze.

Sehr spassig gemacht sind auch die Videos. Mir gefallen besonders die “Phishy Videos“:

MxToolbox – Das Werkzeug für alles rund um E-Mail-Diagnose 0


Ich bin auf eine sehr interessante Seite gestoßen. MxToolbox . Dort gibt es diverse Tools (als Webseite), die man speziell bei der Diagnose von E-Mail-Problemen zur detailierten Analyse braucht. Mit ihm kann man folgende Themen prüfen/testen: MX-Einträge, Blacklist-Einträge, SMTP Port 25, DNS.

Mit dem “SuperTool” werden alle Tests in einem “Tool” vereint.

Die Seite bietet außerdem (nach kostenloser Registrierung) ein kostenloses Monitoring an und zwar:

  • Blacklist Monitoring
  • Verfügbarkeits Monitoring
  • Performance Monitoring

Man sollte bei der Registrierung natürlich keine E-Mail-Adresse verwenden, die von dem System verwaltet wird, welches man überwachen will, da bei einem Ausfall des Mailservers diese Information sicherlich nicht per E-Mail zugestellt werden kann.

Mehrere DynDNS/OpenDNS Accounts mit Fritz!Box aktualisieren 2

Die AVM Fritz!Box unterstützt im Originalzustand (ohne irgendwelche Mods oder manuelles “Frisieren”) nur die Möglichkeit einen “Dynamic-DNS-Anbieter” bei einer Änderung der öffentlichen IP-Adresse zu aktualiisieren. Dazu gibt es im Web-Interface der Box (ich spreche von einer AVM Fritz!Box 7170 mit Firmware 29.04.80) unter Erweiterte Einstellungen -> Internet -> Freigaben den Punkt Dynamic DNS.
Wenn man nun wie ich z.B. einen DynDNS-Account hat und zusätzlich bei OpenDNS angemeldet ist und auch dort die aktuelle IP der Fritz!Box kundtun möchte, hat man mit Bordmitteln der Box ein Problem, da man nicht 2 Anbieter gleichzeitig aktualisieren kann.
Abhilfe schafft der Dienst DNS-O-Matic. Dort kann man sich einen Account anlegen und dann unter diesem alle weiteren einpflegen. Die Fritz!Box aktualisiert dann nur noch den DNS-O-Matic-Account und DNS-O-Matic aktualisiert alle weiteren. Über Umwege also mehrere Dynamic-DNS-Provider auf einmal erschlagen.
Soviel zur Theorie. Jetzt kommt die Praxis.
In der Fritz!Box wählt man als DynDNS-Provider “Benutzerdefiniert” und muss dann folgende Parameter angeben:

  Update-URL   : http://updates.dnsomatic.com/nic/update?hostname=all.dnsomatic.com&myip=<ipaddr>&wildcard=NOCHG&mx=NOCHG&backmx=NOCHG
  Domain-Name  : localhost
  Benutzername : username@mail.tld
  Kennwort     : Kennwort
  Kennwortbest.: Kennwort

Dabei sagt all.dnsomatic.com aus, dass ALLE Accounts bei DNS-O-Matic aktualisiert werden, nicht nur der erste! localhost geht immer, kann aber auch ersetzt werden durch den DynDNS-Namen (z.B. von dyndns.org). Wichtig der für Domain-Name angegebene Host muss für die Fritz!Box erreichbar sein, sonst gibts Fehlermeldungen im Log. Benutzername und Kennwort sind selbsterklärend. Ich empfehle DRINGEND die Anleitung von DNS-O-Matic hier durchzulesen um zu verstehen, wie das ganze funktioniert! Man muss aber auch verstehen, dass man NICHT all.dnsomatic.com als “Domain-Name” in der Fritz!Box setzen kann und in der Update-URL dafür <domain>, weil “all.dnsomatic.com” eben für die Fritz!Box nicht auflösbar ist. Deshalb in der Update-URL hardcoden und als Domain-Name “localhost“, da der ja immer auflösbar ist!
Diese Anleitung funktioniert für eine Fritz!Box 7170 mit Firmware 29.04.80. Bei anderen Firmwareständen kann es sein, dass z.B. die Update-URL ohne “http://” angegeben werden muss. “https://” wird meines Wissens beim Dynamic-DNS von der Box (noch) nicht unterstützt.

FilePhile – Secure Unlimited File Transfer 0

FilePhile ist ein Projekt von Adam Ierymenko. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, dass Internetbenutzer direkt Dateien beliebiger Größe untereinander austauschen können. Er versucht dabei so gut es geht die Hürden wie NAT (network address translation) und Proxies zu nehmen. Mit FilePhile ist es möglich, zu jedem Computer (Mac, Windows, Linux, Java) Dateien beliebiger Größe verschlüsselt zu verschicken. Man muss sich FilePhile wie einen Instant-Messaging-Client für Dateien vorstellen. Die Dateien werden direkt und verschlüsselt vom Sender zum Empfänger übertragen. FilePhle unterstützt die Wiederaufnahme von abgebrochenen Up- und Downloads. Sowohl Sender als auch Empfänger müssen einen FilePhile-Account haben. Der Sender kann beim Verschicken eines Files jedoch automatisiert einen Empfänger per E-Mail zur Nutzung des Dienstes einladen. Die Dateien werden nirgends zwischengespeichert, somit ist sichergestellt, dass die Dateien nur dort ankommen, wo sie auch hinsollen! FilePhile ist auch für den Einsatz in Firmen erhältlich, man muss dafür jedoch Kontakt mit dem Autor aufnehmen: sales@filephile.net

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