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Archive for the 'Internet' Category


Cartoons ueber Internetsicherheit 0


Ich bin gerade auf eine sehr nette Seite gestoßen, auf der es wunderschöne Cartoons zu den Themen

  • Spoofing
  • Malware
  • Phishing
  • Pharming
  • Passwords
  • Politics
  • Fightback

gibt. Die Cartoons sind in Englisch und eignen sich sehr gut, um Sicherheitsprobleme im Internet mit ein paar Bildern zu erklären. Das aktuellste Cartoon kann man auch in die eigene Homepage, z.B. mit folgendem HTML-Code einbinden:

<script src="http://www.securitycartoon.com/today.js"></script>

wobei man natürlich immer vorsichtig sein sollte, wenn man externe Javaskripte einbindet. Ich habe mir mal das RSS-Feed von SecurityCartoon.com in meinen Newsreader eingetragen.

ADrive – kostenloser 50GB Online-Speicher 1


Gleich vorneweg, der kostenlose “Storage Plan” von ADrive ist unverschlüsselt und bietet nicht mal SSL-Verschlüsselung, aber man erhält 50GB Online-Speicher gratis. ADrive ist also bestens geeignet, nicht geheime Dokumente mit anderen Benutzern zu teilen, sonst nichts.

Natürlich kann man mit TrueCrypt oder LockNote verschlüsselte Drives und Textdateien anlegen, aber man hat eben wieder den entsprechenden Mehraufwand.

Alternativ kann man natürlich auch die kostenpflichtigen Angebote von ADrive nutzen, diese enthalten dann z.B. auch:FTP-Zugang

  • File History Recovery
  • ADrive Desktop for Windows, Mac & Linux
  • SSL Verschlüsselung
  • WebDAV Zugriff
  • Mehrere gleichzeitige Sessions
  • 24/7 Support
  • keine Werbung

Mehr dazu auf der Übersichtsseite von ADrive.

Plain Text Offenders – Gegen Passwörter im Klartext 0

Wenn Internetseiten Passwörter im Klartext speichern, brauchen diese eigentlich nur noch zu warten, bis jemand kommt und sie entwendet. (siehe Sony und andere gehackte Seiten). Es spielt keine Rolle, wie gut das Passwort ist, es ist einfach als Text abgespeichert und braucht nur ausgelesen zu werden. Es genügt ein kleiner Fehler in der Webseite oder der illegale Zugriff, z.B. auf ein Backup.
Leider speichern ca. 30% aller Webseiten ihre Passwörter im Klartext anstatt sie vernünftig zu hashen.
Plain Text Offenders hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Seitenbetreiber öffentlich anzuprangern. Man kann selbst Seiten übermitteln oder einfach nur in den bereits gemeldeten Seiten schmökern.

Ich fand auf die Schnelle:

 

  • wg-gesucht.de
  • boomshoes.de
  • secure.comodo.com
  • uvm.

Wirklich erschreckend!

wuala – Gute Dropbox Alternative 0


Wuala ist der sichere Online-Speicher aus der Schweiz, der alle Anforderungen an die professionelle Datenspeicherung deckt. Benutzer können ein automatisches Backup erstellen, Dateien synchronisieren, speichern, teilen und von überall darauf zugreifen. Wuala bietet ein einzigartiges Sicherheitskonzept, das sich klar von anderen Online-Speicher-Anbietern unterscheidet. Alle Dateien werden direkt auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt und das Kennwort wird nicht übertragen. Ohne Berechtigung kann niemand – nicht einmal Wuala/LaCie als Anbieter – auf die Dateien der Benutzer zugreifen. Zusätzlich stehen Wuala’s Rechenzentren ausschliesslich in Europa (Schweiz, Deutschland, Frankreich). Wuala’s Technologie wurde an der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) in der Schweiz entwickelt. Wuala wird von der LaCie AG in Zürich entwickelt und betrieben.

Supportete Plattformen sind

  • Windows
  • Linux
  • Mac
  • Android
  • iOS

Ich konnte Wuala Version für Windows und Linux testen. Sehr gefallen hat mir die Backup-Funktion. Hier kommt Wuala auch als Ersatz für Carbonite oder Jungledisk in Frage. Für Linux gibt es auch gleich eine passende wualacmd, welche bei mir problemlos auf einem headless Ubuntu Server (64bit) lief.

Man startet standardmäßig mit 1Gb Speicherplatz. Mit diesem Link, bzw. dem Code JK5NJCBA46PAFMJG3FPM könnt ihr euch ein weiteres Gigabyte sichern. Man findet auch diverse Promotion Codes im Internet, mit denen man den Platz schnell auf über 15Gb aufgebohrt hat, allerdings in der Regel nur für 1 Jahr. Die Kauf-Variante liegt preislich ähnlich wie Dropbox bei ca. 99$/Jahr für 100Gb und ist also auch als Backup für die Familienfotos geeignet. Der absolute Unterschied zu anderen Anbietern wie Dropbox ist eben die Verschlüsselung. Der Anbieter kann meine Daten nicht lesen und das ist mir etwas wert! Das ermöglicht dann auch ein weiteres Modell zur Platzerweiterung. Man kann (vorausgesetzt der eigene Rechner ist ca. 4h täglich online) einen Teil seiner Platte zum Speichern für andere freigeben, erhält dafür aber mehr eigenen Speicher bei Wuala.

Ich habe Steve Gibson mal einen Link zu Wuala getwittert, vielleicht wirft er in einer seiner nächsten Sendungen mal einen Blick darauf.

Mehr Info zur Technik gibts auf der Technologieseite von Wuala.

Hier noch ein kleines Video über die Sicherheit von Wuala

Security and Privacy

OnGuardOnline – Amerikanische Website zur Computersicherheit 2

Die Amerikaner machen es uns vor. Sie haben mit der Website onguardonline.gov ein tolles Portal geschaffen, wenn es um die Themen “Internetbetrug”, “Computesicherheit” und “Schutz von persönlichen Daten” geht. Die Webseite ist toll gegliedert und bietet zu jedem Thema Videos, Anleitungen und jede Menge Material zum Herunterladen.
Zu einigen wichtigen Punkten gibt es auch kleine Spiele. Es gibt auch speziell auf Teenager abgestimmte Dokumente, die Eltern nutzen können, um ihren Kindern “Computersicherheit” als Thema näher zu bringen.

Leider ist die Seite nur in Englisch und Spanisch verfügbar, jedoch ist der Inhalt absolut Spitze.

Sehr spassig gemacht sind auch die Videos. Mir gefallen besonders die “Phishy Videos“:

MxToolbox – Das Werkzeug für alles rund um E-Mail-Diagnose 0


Ich bin auf eine sehr interessante Seite gestoßen. MxToolbox . Dort gibt es diverse Tools (als Webseite), die man speziell bei der Diagnose von E-Mail-Problemen zur detailierten Analyse braucht. Mit ihm kann man folgende Themen prüfen/testen: MX-Einträge, Blacklist-Einträge, SMTP Port 25, DNS.

Mit dem “SuperTool” werden alle Tests in einem “Tool” vereint.

Die Seite bietet außerdem (nach kostenloser Registrierung) ein kostenloses Monitoring an und zwar:

  • Blacklist Monitoring
  • Verfügbarkeits Monitoring
  • Performance Monitoring

Man sollte bei der Registrierung natürlich keine E-Mail-Adresse verwenden, die von dem System verwaltet wird, welches man überwachen will, da bei einem Ausfall des Mailservers diese Information sicherlich nicht per E-Mail zugestellt werden kann.

Berry4all – Blackberry Tethering mit Linux oder Mac 0

Mit Berry4all kann man den Blackberry auch unter Linux als Modem nutzen und so ins Internet gelangen. Das Ganze nennt sich “tethering” und ist mit der kostenlosen Software Berry4All kein Problem. Ich musste lediglich in meinem Fall (Blackberry Enterprise von Vodafone) eine Zeile in der Datei “vodafone-3g-chat” anpassen. Meine Datei sieht nun so aus.

  TIMEOUT 10
  ABORT ‘BUSY’
  ABORT ‘NO ANSWER’
  ABORT ‘ERROR’
  SAY ‘Starting GPRS connect script\n’
 
  ” ‘BBT_OS’
  ” ‘ATZ’
  OK ‘AT+CGDCONT=1,”IP”,”web.vodafone.de”‘
  ABORT ‘NO CARRIER’
  SAY ‘Dialing…\n’
  OK ‘ATD*99#’
  CONNECT
  ~p

Ich habe einfach den String “internet” durch “web.vodafone.de” ersetzt. Ansonsten empfehle ich die “Using”-Seite auf der Homepage von Berry4All. Da das Programm in Python geschrieben ist, benötigt man nur ein paar Pakete aus den offiziellen Repositories (python libusb-dev ppp python-usb python-wxgtk2.8). Desweiteren muss im GUI dann der Pfad zu pppd von /usr/bin/pppd nach /usr/sbin/pppd angepasst werden.

PhishTank – kollaborative Anti-Phishing-Datenbank 0

PhishTank ist eine kostenlose Community Seite, auf der Internetseiten, die unter Verdacht stehen, sog. Phishing-Sites zu sein gelistet werden. Man kann dann (wenn man sich registriert – auch kostenlos) z.B. aus eigener Software heraus (z.B. Spamfilter, Router usw.) auf diese Liste zugreifen und somit einen effektiven Phishingschutz integrieren. PhishTank wird betrieben von OpenDNS (siehe anderen Post) und wird genutzt, wenn man in den Optionen das Blockieren von Phishing-Seiten eingestellt hat.
Es ist wirklich interessant gelegentlich bei PhishTank vorbeizusurfen und auf der Statistikseite zu sehen, wie viele und vor allem in welchem Zeitraum hier Phishing-Seiten auftauchen. Den Rest zu PhishTank erklären am besten diei FAQs auf der Homepage.

Mehrere DynDNS/OpenDNS Accounts mit Fritz!Box aktualisieren 2

Die AVM Fritz!Box unterstützt im Originalzustand (ohne irgendwelche Mods oder manuelles “Frisieren”) nur die Möglichkeit einen “Dynamic-DNS-Anbieter” bei einer Änderung der öffentlichen IP-Adresse zu aktualiisieren. Dazu gibt es im Web-Interface der Box (ich spreche von einer AVM Fritz!Box 7170 mit Firmware 29.04.80) unter Erweiterte Einstellungen -> Internet -> Freigaben den Punkt Dynamic DNS.
Wenn man nun wie ich z.B. einen DynDNS-Account hat und zusätzlich bei OpenDNS angemeldet ist und auch dort die aktuelle IP der Fritz!Box kundtun möchte, hat man mit Bordmitteln der Box ein Problem, da man nicht 2 Anbieter gleichzeitig aktualisieren kann.
Abhilfe schafft der Dienst DNS-O-Matic. Dort kann man sich einen Account anlegen und dann unter diesem alle weiteren einpflegen. Die Fritz!Box aktualisiert dann nur noch den DNS-O-Matic-Account und DNS-O-Matic aktualisiert alle weiteren. Über Umwege also mehrere Dynamic-DNS-Provider auf einmal erschlagen.
Soviel zur Theorie. Jetzt kommt die Praxis.
In der Fritz!Box wählt man als DynDNS-Provider “Benutzerdefiniert” und muss dann folgende Parameter angeben:

  Update-URL   : http://updates.dnsomatic.com/nic/update?hostname=all.dnsomatic.com&myip=<ipaddr>&wildcard=NOCHG&mx=NOCHG&backmx=NOCHG
  Domain-Name  : localhost
  Benutzername : username@mail.tld
  Kennwort     : Kennwort
  Kennwortbest.: Kennwort

Dabei sagt all.dnsomatic.com aus, dass ALLE Accounts bei DNS-O-Matic aktualisiert werden, nicht nur der erste! localhost geht immer, kann aber auch ersetzt werden durch den DynDNS-Namen (z.B. von dyndns.org). Wichtig der für Domain-Name angegebene Host muss für die Fritz!Box erreichbar sein, sonst gibts Fehlermeldungen im Log. Benutzername und Kennwort sind selbsterklärend. Ich empfehle DRINGEND die Anleitung von DNS-O-Matic hier durchzulesen um zu verstehen, wie das ganze funktioniert! Man muss aber auch verstehen, dass man NICHT all.dnsomatic.com als “Domain-Name” in der Fritz!Box setzen kann und in der Update-URL dafür <domain>, weil “all.dnsomatic.com” eben für die Fritz!Box nicht auflösbar ist. Deshalb in der Update-URL hardcoden und als Domain-Name “localhost“, da der ja immer auflösbar ist!
Diese Anleitung funktioniert für eine Fritz!Box 7170 mit Firmware 29.04.80. Bei anderen Firmwareständen kann es sein, dass z.B. die Update-URL ohne “http://” angegeben werden muss. “https://” wird meines Wissens beim Dynamic-DNS von der Box (noch) nicht unterstützt.

FilePhile – Secure Unlimited File Transfer 0

FilePhile ist ein Projekt von Adam Ierymenko. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, dass Internetbenutzer direkt Dateien beliebiger Größe untereinander austauschen können. Er versucht dabei so gut es geht die Hürden wie NAT (network address translation) und Proxies zu nehmen. Mit FilePhile ist es möglich, zu jedem Computer (Mac, Windows, Linux, Java) Dateien beliebiger Größe verschlüsselt zu verschicken. Man muss sich FilePhile wie einen Instant-Messaging-Client für Dateien vorstellen. Die Dateien werden direkt und verschlüsselt vom Sender zum Empfänger übertragen. FilePhle unterstützt die Wiederaufnahme von abgebrochenen Up- und Downloads. Sowohl Sender als auch Empfänger müssen einen FilePhile-Account haben. Der Sender kann beim Verschicken eines Files jedoch automatisiert einen Empfänger per E-Mail zur Nutzung des Dienstes einladen. Die Dateien werden nirgends zwischengespeichert, somit ist sichergestellt, dass die Dateien nur dort ankommen, wo sie auch hinsollen! FilePhile ist auch für den Einsatz in Firmen erhältlich, man muss dafür jedoch Kontakt mit dem Autor aufnehmen: sales@filephile.net

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