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Archive for Oktober, 2011

Datenrettung USB-Stick (Schwingquarz defekt) 7

Kürzlich wurde mir ein USB-Stick übergeben und ich sollte, wenn irgendwie möglich, die Daten „irgendwie“ wiederherstellen, da sie für die entsprechende Person sehr wichtig wären. Die Analyse des Sticks ergab leider, dass die Hardware defekt war, der Stick machte keinerlei Anstalten von einem Betriebssystem erkannt zu werden und es leuchtete nicht einmal die LED.

Ich dachte mir aber so für mich, was soll an so einem Stick denn schon kaputt gehen? Und, hätte man einen zweiten Stick, könnte man dann nicht z.B. den Speicherchip umlöten um an die Daten zu kommen.

Heute habe ich die Idee in die Tat umgesetzt. Ich habe zunächst aber nur den Schwinquarz,

der für die Taktung des USB-Sticks zuständig ist getauscht, da ich aus meiner elektrotechnischen Vorgeschichte wusste, dass diese sehr stoßempfindlich sind.

Kurz umgelötet und probiert – sofort ging der Stick wieder. – Ehrlich gesagt, war ich froh, denn das Umlöten des Speicherchips wäre doch eine etwas langwierige Aktion gewesen.

Also immer 2 Sticks von der gleichen Sorte kaufen – nur zur Sicherheit! 🙂

Pre-Installing Geeksphone Zero Drivers to Windows 7 before initial plugin of device Kommentare deaktiviert für Pre-Installing Geeksphone Zero Drivers to Windows 7 before initial plugin of device


My girlfriend has a Geeksphone Zero (and it runs stable since I put SuperOSR on it…). Now she got a new notebook, a Lenvo S205 and I wanted to pre-install the Geeksphone drivers before the Geeksphone has ever been connected to the machine. As I found out, there is a way and here is how:

First of all get the drivers from the Geeksphone Forum: http://forum.geeksphone.com/index.php?topic=1830.0
The links are:

ZERO DRIVERS NT
  http://www.geeksphone.com/zerohome/ZERO_DRIVERS_NT.rar
  http://www.megaupload.com/?d=V0W1DLM9

Unzip the drivers, then open a CMD.EXE as Administrator, jump the the folder with the extracted files.
Please make sure, that you are in the correct folder when executing the following command (modify with your extraction path):

 CD „E:\geeksphone-zero\ZERO_DRIVERS_NT\DRIVERS_NT\usb_driver_2.67_free“
 FOR /F „usebackq delims=*“ %a in (`DIR /a-d /b *.inf`) do pnputil.exe -i -a „%a“

For each driver staging into the windows device database you will get a popup asking you for confirmation to install the drivers, since they are not signed as shown in this screen:

Select „Install this driver software anyway“ for all the drivers you install at this point.

After installation if you plugin a Geeksphone Zero all drivers needed will already present and all devices will be detected without further questions. Good! – If your girlfriend has a geeksphone, like mine does.

On Windows XP you should just be able to right-click the *.inf files and select „install“ to copy them to your system.

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Office 2010 PKC Version auf DVD brennen 1

Da ich im Internet keinen guten Hinweis gefunden habe, wie man aus einer Office 2010 PKC (Product Key Card) Version ein Installationsmedium bastelt, hier meine Anleitung.

Wie immer zahlt es sich aus, nach dem Herunterladen des ca. 1Gbyte große Programms bei Microsoft (Windows Live-ID erforderlich), das Setup mit der Option „/?“ aufzurufen, dann erhält man nämlich folgende Information:

Es gibt also die Option „/extract“. Also schnell einen temporären Ordner erstellt z.B. D:\TEMP und mit dem Aufruf Office2010download.exe /extract:D:\TEMP den Setupkit extrahiert. Das kann einige Zeit dauern, was durch einen Fortschrittsbalken angezeigt wird:

Zum Vorschein kommt dann folgende Ordnerstruktur:

Sehr interessant ist der Ordner Updates, in den man noch zusätzliche Office-Updates packen könnte, wie die dort enthaltene README.TXT auch beschreibt. Diese werden dann später durch das Setup automatisch installiert.

Nun brauchen wir nur noch den gesamten Inhalt unseres temporären Ordners auf eine DVD brennen und haben unsere eigenen Office 2010 Datenträger erstell. Immerhin hätte Microsoft für das Medium inklusive Versand noch so ca. 12 Euro verlangt. Die haben wir uns gespart und können unsere eigene Kopie jetzt im DVD-Schrank als Backup verstauen.

Lenovo S205 DOS mit Windows 7 upgraden und Lenovo OneKey Recovery ermöglichen Kommentare deaktiviert für Lenovo S205 DOS mit Windows 7 upgraden und Lenovo OneKey Recovery ermöglichen

In dieser Anleitung möchte ich kurz beschreiben, wie ich auf einem Lenovo S205 (279,00 Euro), welcher mit DOS ausgeliefert wurde, ein Windows 7 Home Premium 32Bit installiert und sämtliche Funktionalitäten (inkl. OneKey Recovery) wie beim gleichen Modell mit Windows 7 (S205 M63D8GE) aktiviert habe.

Die wichtigste Vorbereitung ist bevor man Änderungen vornimmt, die komplette Festplatte mit einem Imaging-Tool (in meinem Fall Acronis TrueImage) zu sichern. Ich empfehle auf ein Netzlaufwerk zu sichern, dann dauert das ganze nicht länger als 10 Minuten. Dieses Image heben wir uns gut auf! Ich habe vom S205 auf ein Samba-Share gesichert und eine Datei mit einer Größe von 3.5GByte erhalten. Wichtig für uns ist später die im Backup enthaltene OneKey Recovery Partition (Partitionstyp 12).

Als Nächstes habe ich ein USB-CD-ROM-Laufwerk angesteckt und per F12-Bootmenü von diesem eine Windows 7 Home Premium Deutsch DVD angebootet. Ich habe das Setup bis zur Auswahl der Partition auf die installiert werden soll durchgeführt und bin dann mit Shift+F10 in eine CMD-Shell gewechselt. Dort habe ich dann das Partitionslayout verändert. (Pech, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, deshalb versuche ich hier eine Lösung zu beschreiben die immer funktionieren sollte).

Es sollte klappen, wenn man alle Partitionen löscht und dann die gesamte Festplatte für die Installation von Windows 7 bereitstellt. Dann erst mal Standardsetup von Windows 7 durchführen und die gesamten Treiber und so weiter installieren.

Wenn das System sauber läuft, müssen wir die Partitionierung so verändern, dass das Partitionslayout wie folgt aussieht.

  System-reserviert 100 MB NTFS
  C: 252,91 GB NTFS
  D: 29,00 GB NTFS
  REST FREI

Ich habe also einfach die Systempartition um ca. 45GByte verkleinert und dann dahinter aus diesen 45GByte das Laufwerk D: erzeugt und mit NTFS formatiert. Das Label „LENOVO“ habe ich manuell gesetzt.

Nun müssen wir den restlichen Platz (ca. 16,08 GByte) nocht als OEM-Partition einrichten. Dazu booten wir wieder in unser Disk-Imaging-Tool (z.B. Acronis) und stellen manuell nur die OEM-Partition wieder her und zwar so, dass sie den kompletten Platz von 16,08 GByte also den restlichen freien Festplattenplatz am Ende der Festplatte einnimmt. Das ist mit Acronis Disk Image im manuellen Modus problemlos möglich.

Als Ergebnis sollten wir nun folgendes Partitionslayout erhalten:

Wichtig ist der Type der 16Gbyte Partition, dieser muss als „OEM-Partition = Type 0x12“ angezeigt werden.

Nun machen wir einen Test. Wenn wir das Gerät ausschalten und anstatt dem Einschalter (links) mit einem spitzen Gegenstand den Recovery-Button (rechts) drücken, sollte das Gerät in die Recovery-Partition booten und uns die Möglichkeit für eine Systemwiederherstellung geben. Diese funktioniert jedoch noch nicht, da wir noch keine Systemsicherung durchgeführt haben, also beenden wir das Programm zunächst einmal hier.

Jetzt starten wir wieder Windows und installieren (falls noch nicht geschehen) „Lenovo OneKey Recovery“. Danach erstellen wir mit OneKey Recovery eine Systemsicherung (diese wird dann im versteckten Ordner „D:\Lenovo\OneKey App\OneKey Recovery“ erstellt und steht dann eben auch zur Verfügung, wenn wir in die System-Recovery-Partition booten.

Ich empfehle nun noch unter Windows mit OneKey Recovery 7.0 Wiederherstellungsdiscs zu erstellen. Mit diesen Discs kann man später das System (inklusive aller Partitionen) wieder auf den jetzt erzeugten Zustand zurücksetzen. – Voila!

Was man nicht hinbekommt ist der EFI-Boot und die Systemoptimierung für schnelleres Booten, da Lenovo hierfür ein speziell modifiziertes Windows mit EFI-Boot und ein geändertes BIOS verwendet, aber ganz ehrlich, das kann ich verschmerzen.

ftpput ftpget für ESXi 5 3

Wer schon mal ein paar größere vmdk-Dateien von seinem ESXi Server wegkopieren musste hat bestimmt schon herausgefunden, dass es am schnellsten per FTP geht, da hier der Kompressions- und Verschlüsselungsoverhead wegfällt und die schnellstmögliche Übertragungsrate zustande kommt.

Im Internet gibt es diverse Anleitungen wie man mit den Befehlen ftpget und ftpput unter ESXi 4 Dateien transferiert. Leider fehlen diese Befehle in der busybox des ESXi 5 gänzlich. Was tun?

Ganz einfach. Wie hier beschrieben braucht man nur ein CentOS 5.5 64bit, welches man hier als fertige VM erhält und ein paar Befehle.

  1. Per SSH auf die CentOS 5.5 VM verbinden und als root anmelden
  2. mit yum update und yum upgrade das System aktualisieren
  3. mit yum install -y gcc flex bison texinfo ncurses-devel libselinux-devel.x86_64 pam-devel.x86_64
    ein paar zusätzliche Pakete installieren
  4. mit mkdir /root/compile einen Arbeitsordner anlegen
  5. mit cd /root/compile in den Ordner wechseln
  6. busybox mit wget „http://busybox.net/downloads/busybox-1.19.2.tar.bz2“ herunterladen
  7. mit tar xjvf busybox-1.19.2.tar.bz2 entpacken
  8. in den Ordner wechseln cd /root/compile/busybox-1.19.2
  9. busybox konfigurieren mit make defconfig
  10. busybox bauen mit make
  11. Nun haben wir eine fertige ./busybox

Wir können nun diese busybox z.B. als busybox2 auf unseren ESXi 5 Server in den Ordner /bin kopieren und mit chmod +x /bin/busybox2 ausführbar machen.

Will man nun Befehle, wie z.B. den ftpget oder ftpput aufrufen, so kann man das mit

busybox2 ftpget
busybox2 ftpput

erledigen oder man generiert sich 2 Softlinks

ln -s /bin/busybox2 /bin/ftpget
ln -s /bin/busybox2 /bin/ftpput

und kann die Befehle nun direkt aufrufen.

Das wars schon.

IBM ServeRaid M1015 / LSI SAS 9240-8i WebBIOS 2

Im Internet liest man immer wieder von Benutzern, die Probleme haben das WebBIOS der baugleichen Controller

  • IBM ServeRAID M1015
  • LSI SAS 9240-8i

durch die Tastenkombination <CTRL>+<H> zu öffnen. Immer wieder liest man von Firmware-Updates die notwendig wären, damit man ins WebBIOS kommt.
Natürlich ist es grundsätzlich gut, die aktuellste Version der Firmware für Mainboard, Controller und Festplatten eingespielt zu haben, jedoch brachte das in meinem Fall (HP Microserver N36L mit IBM ServeRAID 1015 Controller) keine Abhilfe.

Im konkreten Fall war das Erreichen des WebBIOS des Controllers nur möglich, wenn genau dieser Controller im Mainboard BIOS als erster Controller und Boot-Controller definiert war.

Wenn man also schnell mal ins BIOS des M1015/9240-8i muss und dieser nicht der Boot-Controller ist, einfach temporär umstellen und schon gelangt man problemlos ins WebBIOS.

P.S.
Festplatten sollten natürlich auch am Controller angesteckt sein!

Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten Kommentare deaktiviert für Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten

Alexander Svensson hat in diesem Video versucht, den vom CCC (Chaos Computer Club) analysierten „Staatstrojaner (Bundestrojaner)“ in einfachen Worten zu erklären. Wichtig ist meiner Meinung nach der letzte Punkt. Zitat: „Da der „Staatstrojaner“ auch Dateien auf dem Zielsystem ablegen kann, ist seine Beweiskraft in Frage zu stellen.“ Beim CCC gibt es eine Analyse einer Regierungs-Malware als PDF zu diesem Thema. In verschiedenen Zeitungen wird auch über den Trojaner berichtet. u.a. in der FAZ.

Hier das Video auf YouTube.

Links:
Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten (Alexander Svensson)
Analyse einer Regierungs-Malware (CCC)
Anatomie eines digitalen Ungeziefers (FAZ)

Flash Seagate Barracuda Firmware with UNetbootin FreeDOS from USB stick 1

I recently had to flash my Seagate Barracuda drive’s firmware to the latest version. On the Seagate site I found this page to download a windows executable that will do the job. The only problem was, that the drive sits in my HP Microserver and I have no windows operating system there to boot and to run the windows executable to flash the drive.

As I found out, the updater will create some kind of boot loader (powered by Acronis) to flash the drive during the next (initiated by the installer) reboot.

I needed to flash a harddrive on a different machine, that is not able to execute the windows binary Barracuda12-ALL-CC49.EXE.

I extracted Barracuda12-ALL-CC49.EXE with Universal Extractor to the folder „Barracuda12-ALL-CC49“, where I found a lot of files.

The interesting one was config.xml. In it I found the following lines:

  <executable parameters=“7″>WAIT.COM</executable>
  <executable parameters=““>STXLOGO.RUN</executable>
  <executable parameters=“3″>WAIT.COM</executable>
  <executable parameters=““>SEAENUMA.EXE</executable>
  <executable parameters=“5″>WAIT.COM</executable>
  <executable parameters=“>nul“>CADEL.COM</executable>
  <executable parameters=“-s -x -b -v -a 20 -h PH-CC49.CFS“>FDL497A.EXE</executable>
  <executable parameters=“5″>WAIT.COM</executable>

so I created a batch file „flash.bat“ with the following content from the above lines putting together the correct commands with the right parameters:

  CLS
  WAIT.COM 3
  SEAENUMA.EXE
  WAIT.COM 5
  CADEL.COM >NUL
  FDL497A.EXE -s -x -b -v -a 20 -h PH-CC49.CFS
  WAIT.COM 5

and saved it in the same folder as the extracted files. If you have a different drive model or firmware version you have to change the lines a little bit according to your needs.

After that I created a FreeDOS Boot-USB-Stick with UNetbootin and copied all the files to a folder „seagate“ onto the USB stick.

I booted from the stick and selected the option „2. FreeDOS Safe Mode (don’t load any drivers)“ which emulates a clean FreeDOS boot floppy emulation. At the prompt then I jumped to the C-Drive (which is the root of the USB stick) and executed the flash.bat.

  A:> C:
  CD seagate
  FLASH.BAT

The firmware update went fine. After that I powered off (do not reset) my machine and re powered it. Voila the firmware has been flashed successfully.

System Restore Points mounten und durchsuchen Kommentare deaktiviert für System Restore Points mounten und durchsuchen

Am Wochenende wurde ich durch einen Artikel bei tecchannel.de auf das Programm System Restore Explorer aufmerksam. Mit diesem Tool kann man auf dem System vorhandene System Restore points (diese befinden sich im versteckten Ordner „System Volume Information“) als Ordner im Explorer einhängen und somit auf die zu diesem Zeitpunkt existenten Dateien (wichtige Systemdateien) zugreifen und diese ggf. für eine manuelle Wiederherstellung kopieren.

Das Programm funktioniert leider erst ab Windows Vista, da der Autor ein Problem bei der Funktion SRRemoveRestorePoint unter Windows XP festgestellt hat. Vielleicht schafft hier aber eine zukünftige Version Abhilfe. Zur Not muss man halt manuell Hand anlegen und die Dateien als Systembenutzer aus „System Volume Information“ per Hand kopieren.

Link: System Restore Explorer (Nic’s Blog)